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Glykogenose Typ III - Morbus Cori

(Stand: Juli 2018)

Die Glykogenose Typ III ist auch unter den Namen Morbus Cori und Morbus Forbes bekannt. Weitere Bezeichnungen sind Glykogenose Typ 3, Glykogen-Speicherkrankheit Typ III, engl. Glycogen Storage Disease III, GSD III.

Typ III wird weiter unterteilt in die Subtypen IIIa und IIIb, die sich unterschiedlich bemerkbar machen: Bei Typ IIIa sind Leber und Muskulatur betroffen, bei IIIb in erster Linie die Leber.
Es ist eine große Bandbreite bekannt von milde bis schwer betroffen. Lebersymptome prägen das Kindesalter, werden aber auch bei vielen Erwachsenen noch beobachtet. Die muskulären Probleme nehmen vor allem bei nicht optimal und unbehandelten Betroffenen mit dem Alter zu.
Die gute Nachricht ist: Mit einer Ernährung, die auf die besonderen Bedürfnisse bei Glykogenose Typ III ausgerichtet ist, kann das Auftreten der meisten Probleme verhindert und die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert werden. Spätfolgen lassen sich vermeiden, die sich sonst auch bei vermeintlich milden Fällen entwickeln können, zum Beispiel krankhafte Veränderungen des Lebergewebes und des Herzens sowie Knochenschwund.

Leider haben Betroffene und Eltern von Betroffenen innerhalb der Selbsthilfegruppe Glykogenose Deutschland e.V. feststellen müssen, dass die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse und Therapieempfehlungen bezüglich Glykogenose Typ III noch lange nicht von allen Kliniken in Deutschland berücksichtigt werden. Aus Sicht vieler Familien ist das schade, weil von einer Ernährungstherapie selbst mildere Fälle sehr profitieren können: mehr Energie und Kraft, normales Wachstum, Normalisierung der Blutwerte und ein allgemein besseres Wohlbefinden.

Optimal eingestellt können viele Betroffene ein normales Leben mit normaler Lebenserwartung führen, in dem aber die richtige Ernährung und Stoffwechseleinstellung eine wichtige Rolle spielt.

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